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Wasseraufbereitung:

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Verfahren und Technik zur Wasseraufbereitung

Ein bekanntes Sprichwort sagt: "Viele Wege führen nach Rom". In der Wasseraufbereitung verhält sich dies ähnlich. Meist stehen mehrere Verfahren zur Verfügung, um eine Lösung für eine ganz bestimmte Aufgabenstellung anzubieten. Aber natürlich gibt es hier große Unterschiede. Und meist ist nur ein einziger Weg als wirklich optimal zu bezeichnen. In diesem Bereich können Sie sich über die jeweiligen Verfahrenstechniken umfassend informieren. Und für eine optimale Lösung Ihrer konkreten Aufgabenstellung sprechen Sie mit uns.

Hinweis: Nachfolgende Grafiken könne Sie jeweils durch Anklicken vergrößern.

Verminderung von Kalksteinbildung durch Dosierung

DosierungIm unbehandelten Wasser bilden sich Kristalle aus Calciumcarbonat, die schließlich zu einer festen Oberfläche aus Kalkstein führen. Durch die Dosierung von Mineralstoffen lagern sich naturidentische Polyphosphatketten in den Kalkkristallen aus Calciumcarbonat ein und stören somit den Kristallaufbau (Threshold-Effekt). Die Kalkkristalle bleiben mikroskopisch klein und werden mit dem Brauchwasser ausgeschwemmt, ohne weiteren Schaden anzurichten.

Ionenaustausch - ein Prinzip aus der Natur

IonenaustauschIn der Natur gibt es poröses Gestein mit dem Namen Zeolith. Es hat die Eigenschaft, Mineralien im Wasser gegeneinander auszutauschen. Damit wird das Wasser auf natürliche Weise enthärtet. Seit dem 20. Jahrhundert ist es möglich, dieses der Natur abgeschaute Prinzip gezielt in der Wasseraufbereitung einzusetzen, um weiches Wasser zu gewinnen. Dieses wirkungsvolle Verfahren, das in der Enthärtungsanlage mit Harzen nachvollzogen wird, bezeichnet man als Ionenaustausch.

Membrantechnologie

MembrantechnologieMembranen sind flächige, teildurchlässige Strukturen die zumindest für eine Komponente einer sie berührenden Flüssigkeit durchlässig, für andere dagegen undurchlässig sind. Man spricht von Semipermeabilität. Das Leben auf unser Erde wäre ohne Membranen unmöglich. Alle relevanten Lebensvorgänge laufen an Membranen ab, indem sie Stoffe selektiv passieren lassen. In der Wasseraufbereitung werden synthetische Membranen eingesetzt. Unter Membrantechnik versteht man die Anwendung von Membranen zur Abtrennung von unerwünschten Wasserinhaltsstoffen. Es kann sich hierbei um Ionen, Moleküle oder auch Partikel handeln. Bei druckgetriebenen Membranverfahren wird für den Transport des Mediums durch die Membran Druck auf die Flüssigkeit ausgeübt. Den hierbei entstehenden Hauptanteil der Flüssigkeit nennt man Filtrat (Permeat), den geringeren, die Verunreinigung enthaltenden Anteil Konzentrat (Retentat).

Entsprechend der Aufgabenstellung (Trenngrenze) unterscheidet man die Membrantrennverfahren Mikrofiltration (MF), Ultrafiltration (UF), Nanofiltration (NF) und Umkehrosmose (RO). Die Elektodeionisation (EDI) kann als Kombinationsverfahren Membrantechnik / Ionenaustauscher systematisch auch hier angesiedelt werden.

Nanofiltration

NanofiltrationDie Nanofiltration als rein physikalisches Verfahren ist eine echte Alternative zu Wasserenthärtern nach dem Prinzip des Ionenaustausches. Durch die Eigenschaft der Membrane, einwertige von mehrwertigen Ionen zu trennen, wie zum Beispiel Härtebildner oder Sulfate, wird der Härtegrad des Wassers deutlich gesenkt. Darüber hinaus senkt dieses Wirkungsprinzip auch den Salzgehalt, reduziert Keime, Pestizide, Herbizide und Kohlenwasserstoffe erheblich. Das Resultat ist reines Wasser, dessen verbesserte Qualität sofort meßbar ist.

Umkehrosmose

UmkehrosmoseDie Umkehrosmose ist das effektivste Verfahren der Membrantechnologie und hält nahezu alle Wasserinhaltsstoffe zurück. Lediglich ein Restsalzgehalt unter 5% verbleibt im Wasser. Die Umkehrosmose findet hauptsächlich in der Herstellung von reinem Prozesswasser (H2O) für Industrie und Gewerbe seinen Einsatz. Im Privatbereich oder zur Herstellung von Trinkwasser wird jedoch in der Regel die Nanofiltration verwendet, da die Umkehrosmose dem Trinkwasser auch wertvolle mineralische Bestandteile entzieht.

UV-Desinfektion

UV-DesinfektionDas Verfahren der UV-Desinfektion beruht auf der keimtötenden Wirkung von UV-Anteilen im Sonnenlicht. Diese natürliche Wirkung von UVC-Licht nutzen wir, um ein Vielfaches verstärkt, zur Desinfektion von Wasser. In Grünbeck UV-Desinfektionsanlagen wird UV-Licht im wirkungsvollen Bereich von 254 nm mit einer Energiemenge von 400 J/m² eingesetzt. Damit garantieren wir eine 99,99%ige Reduktionsrate von freien Viren und Bakterien im Wasser. Zur wirkungsvollen Desinfektion ist eine Abtrennung von im Wasser vorhandenen Schmutzpartikeln empfehlenswert.

Das GENO-break-System

GENO-break-SystemDas GENO-break-System dient zur Bekämpfung von Legionellen und anderen Mikroorganismen in warmwasserführenden Systemen. Es erhält seinen Namen aus dem englischen "break - aufbrechen", was tatsächlich wörtlich gemeint ist. Viele Legionellen verbergen sich in Schutzräumen, wie zum Beispiel Amöben oder Hartmanellen. GENO-break knackt diese Schutzräume durch Ultraschallwellen (Kavitation) auf und setzt die Legionellen für die folgende UV-Behandlung frei. Durch das UV-Licht werden die nun freiliegenden Legionellen sicher abgetötet.

Informationen und Grafiken: © Grünbeck Wasseraufbereitung GmbH
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